14 Feb. Gedanken zum Valentinstag. Liebe in Zeit von Digitalisierung & KI
Gedanken zum Valentinstag.
Liebe in Zeiten von Digitalisierung & KI.
Trotz aller Vorteile, die uns Digitalisierung und künstliche Intelligenz bringen, sollte es eine klare Systemgrenze geben: die menschliche Liebe.
Warum?
In Liebesangelegenheiten orientieren wir uns zunehmend an vermeintlich „wissenschaftlichen“ Algorithmen. Ein Irrglaube, geboren aus unserer Wissens- und Informationsgesellschaft.
Der Mensch droht dabei, sich selbst zu verlieren und zu einem rein rationalen Wesen zu verkommen. Doch Liebe ist nicht berechenbar. Sie lässt sich nicht optimieren, nicht skalieren, nicht prognostizieren. Vielleicht sollten wir wieder stärker auf unser Bauchhirn hören. Dort entsteht ein Grossteil unserer Wahrnehmung, unserer Intuition, unseres Feedbacks, lange bevor das Kopfhirn beginnt zu analysieren. Das Unbewusste, das Irrationale, das Instinktive ist kein Mangel, sondern ein protektiver Ratgeber, der oft tiefer reicht als reines Wissen. Denn: Wissen bläht auf, doch Liebe baut auf. Gerade deshalb sollten wir uns in Liebesfragen auf Instinkt, Herz und gelebte Realität verlassen und nicht auf eine digitale „Cyber-Blendung“, die sich in der realen Welt allzu oft als instabil erweist.

Abb. 1: Liebe in Zeiten der digitalen Medien. Zuger Zeitung. 14. Februar 2016 / Bernard Marks
Digitization 4.0:
We don’t want rational monsters because love is more than bits and bytes!


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